Geschichte

Das Rittergut

Familie Freiherr von Vincke lässt sich auf diesem Besitz bis ins Jahr 1316 zurückverfolgen – eine beachtenswerte Familientradition, wenn man die oft wechselnden Besitzverhältnisse auf anderen Herrensitzen betrachtet.

Der Ursprung des Rittergutes Ostenwalde liegt vermutlich in einer Burg, die zum Schutz eines Passes zwischen dem Moseler Berg im Norden und der Diedrichsburg im Süden angelegt wurde. Das Gut wurde auf den alten Grundmauern der Burg errichtet und ist seit 1343 als Sitz der Familie von Vincke bezeugt. Gut Ostenwalde ist wie viele andere Rittersitze zur Zeit des Barocks zu einem dreiflügeligen Herrenhaus mit offenem Ehrenhof ausgebaut worden. Der zweigeschossige Westflügel, das heutige Hauptgebäude, stammt von 1698. Im Jahr 1780 wurde der Mittelbau, Anfang des 20. Jahrhunderts der Ostflügel mit dem malerischen Turm erneuert.